BAUJAHR: 1911

ANGESTELLTE: 500 (1918)

LIQUIDATION: 2005
DENKMALSCHUTZ: Nein

 

Die alte „DaKo“ wird ursprünglich von der AEG Berlin als Glühlampenfabrik im Jahre 1911 errichtet. Hergestellt werden Glühfäden und Lampen, eine bahnbrechende Erfindung jener Jahren. Zu Beginn des 1. Weltkrieges wird die Produktion direkt auf Kriegsproduktion umgestellt und das Produktspektrum auf Zünderelemente geändert. Dabei ereignet sich am 19. Juli 1918 ein schweres Unglück im Gebäude der AEG-Fabrik. Bei der Verpackung von Schießpulver kommt es zu einer schweren Explosion, in deren Folge sterben 292 Menschen in der Fabrik. Nach dem Ende des Weltkrieges geht das Gebäude in das Eigentümer der Industriewerke AG über, welche kurz zuvor als Vereinigung einiger Plauener Unternehmen gegründet wurde. 

Nach 1945 wird die Fabrik zu einem Textilstandort umgebaut. Als "VEB Damenkonfektion Plauen" werden vorwiegend Damenkleider hergestellt. Der Betrieb überlebt die Wendejahr und kann sich am Markt halten.

Erst 2005 kommt dann das Ende und man muss sich der Globalisierung in der Bekleidungsindustrie beugen. Die Menschen wollen billige Kleider, keine Qualitätsware. Damit kann das Unternehmen nicht mithalten,  so muss die „DaKo“ Insolvenz anmelden.

 

Quelle: Sächsisches Staatsarchiv Dresden (Onlinedienst)

            Adressbuch Stadt Plauen 1918/19


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