BAUJAHR: 1915

ANGESTELLTE: -

LIQUIDATION: 2003

DENKMALSCHUTZ: Unbekannt

 

1888 gründet Gustav Krautheim in Chemnitz an der Zwickauerstraße eine kleine Tempergießerei. Drei Jahre später zieht die Gießerei bereits in den Chemnitzer Stadtteil Altendorf um. 1915 errichtet man im Stadteil Borna eine weitere Gießerei, hier werden unter anderem Zahnräder, Walzenringe und Laufräder hergestellt, im Werk Altendorf Gusseisenerzeugnisse. 1922 wird die Gießerei in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und nur 4 Jahre später stirbt Firmengründer Gustav Krautheim. Die "Krautheim AG" produziert stark wachsend weiter und erlebt durch die Belebung der Rüstungsindustrie einen starken Aufschwung. Folgend wird das Werk durch Luftangriffe 1945 stark beschädigt und nach dem Einmarsch der Sowjetischen Truppen demontiert.

Die beiden Werke werden 1946 enteignet und in die SAG "Marten“ überführt, ehe 1954 der Besitz der Anlagen an die DDR übergeht und zum "VEB Stahlgießerei Karl-Marx-Stadt" umfirmiert. In der Folgezeit wird die Gießerei an mehrere Kombinate angegliedert und wieder aus ihnen ausgegliedert.

Nach der politischen Wende wird die Gießerei in eine GmbH umfimiert und es folgende Besitzwechsel. Mit dem Jahr 2003 muss das Unternehmen, nun unter dem Namen "Bockhausen & Holze Guß-& Verschleißtechnik", die Insolvenz anmelden. Die Gießtradition lässt sich am Standort nicht mehr halten. Der letzte Hochofen wird abgestochen und das Ende der Gußwerke ist besiegelt.

 

 

Quelle: www.chemnitzgeschichte.de


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