BAUJAHR: 1875

ANGESTELLTE: -

LIQUIDATION: -

 

Döbeln entwickelt sich bereits früh zu einem Zentrum der Kosmetikherstellung. Bereits 1875 gründet Hermann-Otto Schmidt die „Dampfseifen & Glycerinfabrik Döbeln“, die Haupterzeugnisse dieser kleinen Fabrik sind größtenteils Seifen und Parfüms.

Um 1946 wird die Kosmetikfabrik enteignet und zum „VEB Decenta Werk Döbeln“ umgewandelt. Mitte der 50er Jahre wird das Werk ausgebaut und es entsteht ein eigenes Kulturhaus für die kämpfende Arbeiterklasse des Volkseigenen Betriebes. Hauptprodukt sind auch im Sozialismus die begehrten Parfüms und weitere Kosmetikartikel. 1980 wird die Decanta darauf mit dem "VEB Florena Waldheim" zusammengelegt und so entsteht der größte Kosmetikhersteller in der DDR. Ein Jahr darauf folgt die Eingliederung beider Betriebe in das Kombinat „VEB Kosmetik Berlin“. Nach 1990 gehen beide Betriebe an die neu gegründete "Florena Cosmetics GmbH" und es folgt die erfolgreiche Fortsetzung der Tradition. Während in Walheim noch weiter die bekannt Handcreme hergestellt wird, schließt Florena das Werk in Döbeln, ohne Zukunftaussicht für den Standort.

 

 

Quelle: Denkmalkartei Land Sachsen. (Landesamt für Denkmalpflege, Dresden)


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