BAUJAHR: 1910

ANGESTELLTE: -

LIQUIDATION: 1995

 

 

Dresden, als alte sächsische Residenzstadt, ist schon seit Jahrhunderten von enormer Bedeutung für die Region. Sowohl künstlerisch, militärisch, als auch kulturell. Doch durch die Industrialisierung und dem Prozess der Urbanisierung fängt die Stadt an aus allen Nähten zu platzen. Um die Versorgung aufrecht zu erhalten, beauftragt man 1906 den jungen Architekten Hans Erlwein mit der Planung eines neuen Viehschlachthofes vor den Toren der Stadt. Auf einer Art künstlichen Insel (im Volksmund „Ostra-Insel“ genannt) in der Elb-Aue entsteht bis 1910 einer der größten Schlachthofanlagen ihrer Art in Europa. Insgesamt 68 Gebäude bilden den neuen Komplex und zeugen teilweise von architektonisch höhster Qualität. Die Logistik im Areal ist absolut perfektioniert, etwa 4,5 km Gleisen versorgen alle Teile des Schlachthofes. So findet man vom Kühlhaus bis zur Verbrennungsanlage alles konzentriert auf der Insel vor.

Der Schlachthof wird in seiner vollen Nutzung bis 1995 genutzt, nach der der Wende 1990 veränderten sich die Handelsbedingungen und mehr Konkurrenz siedelt sich in der Stadt an, eine so große Anlage ist damit nicht mehr zu bewirtschaften. Seit 1999 ensteht, durch die Stadt Dresden geplant, auf dem Gelände das neue Messegelände. Der große Rest allerdings wird dem Verfall preisgegeben oder ist dem Abriss zum Opfer gefallen.

 


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