BAUJAHR: 1939-41

ANGESTELLTE: -

LIQUIDATION: 1990

 

Die Goehle-Werke in Dresden gehören zu den wenigen Beispielen an Unternehmen in Sachsen, welche kurz vor dem 2. Weltkrieg rein für die Rüstungsproduktion der Kriegsmarine entstanden. Von 1939 bis 1941 ließ die Zeiss-Ikon AG, ein führender Hersteller für Feinmechanik, das Werk in Hochbunker-Konstruktion errichten. Benannt ist es nach den damaligen OKM-Chef Herbert Goehle, welcher ebenfalls den Auftrag für dieses Werk erteilte. Die besondere bombensichere Konstruktion wir dabei unteranderem an der FH Dresden entwickelt. Bis Kriegsende müssen hier hunderte Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge Feinmechanische Geräte, wie Zünder und Messgeräte, für den Flugzeug- und U-Boot-Bau herstellen. In den letzten Monaten des Krieges auch Waffen und Munition für die Wehrmacht. Als Kriegsproduktionswerk werden die Goehle-Werke 1945 von den sowjetischen Truppen demontiert und zwangsenteignet. Das Fabrikareal wird darauf der „Sächsischen Zeitung“ übergeben. Nach einigen Umwandlungen erfolgt der Ausbau des Werk zur Druckerei des „VEB Grafischer Großbetrieb Völkerfreundschaft „.

Nach 1990 wird die Druckerei in eine GmbH privatisiert, doch lange kann man im sinkenden polygraphischen Gewerbe nicht überleben, worauf hin die Druckerei in den ehemaligen Goehle-Werken schließen muss.


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