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Rechenmaschinenprüfung im VEB Robotron Werk Radeberg (Gebser, Siegfried; Deutsche Fotothek)

Die Elektroindustrie gehört zu den jüngsten Industrien in der Entwicklung der Industrialisierung, dennoch nimmt sie eine entscheidende Schlüsselrolle ein und gibt dem kompletten Prozess einen enormen Schwung. Die Wirkung und Macht, welche vom elektrischen Strom ausgeht, ist bereits schon seit dem Mittelalter bekannt. Doch erst die Erfindungen der Glühbirne und der Batterie, um das Jahr 1800 herum, machen die Elektrizität für den Menschen anwendbar. Besonders die Entwicklung des Elektromotors gegen Mitte des 19. Jahrhunderts macht die Technik auch für die Industrie interessant. Bisher gängige Systeme wie eine gefährliche Gasbeleuchtung oder eine aufwendige Transmissionskonstruktion können durch neue elektrische Geräte und Licht ersetzt werden. Immer mehr Unternehmen wachsen und entwickeln neue Methoden und Geräte, um den elektrischen Strom auch in den Alltag der Menschen zu bringen. Um 1890 erlebt die Industrie dabei ihren ersten großen Aufschwung. Nach dem Zweiten Weltkrieg, bereits im laufe des Krieges entwickelt, beginnt die Elektroindustrie sich rasant fortzuentwickeln. Die Computerelektronik wird geboren und damit der große Schritt in ein neues Zeitalter. Die Industrie durchdringt damit alle Gesellschaftsschichten und demonstriert ihren enormen Einfluss, bis in unsere heutige Zeit hinein.